Klimawandel: Wie Bioreaktoren und Algen den Klimawandel aufhalten sollen

Biowissen, Geowissen Kommentar schreiben »
Wird es gelingen den Klimawandel aufzuhalten? - WISSEN DER ZUKUNFT berichtet über das Wunderwelt Wissen. Zum Thema Klimawandel zunächst ein einführendes Video:


Video: ZDF Joachim Bublath - Klima Teil

(idw) Der Klimawandel gilt als eines der größten Probleme des 21. Jahrhunderts. Hauptverantwortlich ist der hohe CO2-Ausstoß, der vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe - also Öl, Kohle, Gas oder Holz - entsteht. Um den Treibhauseffekt aufzuhalten, versuchen sich Wissenschaftler an unterschiedlichen technischen Entwicklungen. Eine Lösung macht die Natur vor: Grünpflanzen filtern durch Photosynthese das Treibhausgas aus der Luft. Ähnliches passiert in Bioreaktoren, wo Grünalgen, bekannt für ihr schnelles Wachstum, zugeführtes CO2 zu Biomasse umwandeln. Diesen Prozess wollen Physiker der Uni Duisburg-Essen (UDE) industriell nutzen. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Hilmar Franke hat einen faseroptischen Photo-Bioreaktor entwickelt. Das bislang einzigartige System filtert Kohlendioxid aus dem Abgas fossiler Energieerzeugung.

Oder anders ausgedrückt: Die Wissenschaftler haben einen Algenreaktor gebaut, der CO2-Emissionen aus Heizungsanlagen zu Biomasse, sprich Sauerstoff und Algen macht. Der CO2-Vernichter funktioniert so: Auf einem Gebäudedach wird über einen Lichtsammler Tageslicht eingefangen. Dünne hocheffiziente Kabel, so genannte Lichtleitfasern, transportieren das Licht in den Bioreaktor. Hier wird die Algensuppe mit den Emissionen einer Industrieanlage begast. Die Algen verwerten dank des Lichts das CO2 und vermehren sich.

Aus den zwei Effekten - Vernichtung von Treibhausgas und Entstehung von Biomasse - lässt sich trefflich Kapital schlagen, erklärt Prof. Franke: “Stichwort Emissionshandel: Wer durch umweltfreundliche Technologien Kohlendioxid einspart, kann überschüssige Verschmutzungs-Zertifikate verkaufen. Stichwort Biomasse: Algen werden schon jetzt in vielen Industriezweigen verwertet. In unserem Fall ließen sie sich als Biotreibstoff oder für Baustoffe vermarkten.”

Die technische Entwicklung des Algenreaktors ist abgeschlossen. Was den UDE-Forschern noch fehlt, sind interessierte Investoren. Die hoffen sie auf der Hannovermesse zu finden, wo sie im April den Prototypen ihrer Entwicklung, ein gläsernes Modell, vorstellen. “Wir denken da an die Biogastechnologie oder an Betreiber von Klär- oder Heizanlagen”, so Franke und rechnet vor: “Ein 50qm großes Dach würde ausreichen, eine Tonne CO2-Emissionen im Jahr umzusetzen. Ein Hallendach von einem Hektar könnte in Deutschland rund 200 Tonnen Treibhausgas vernichten.”

Und auch das spricht aus Sicht des Physikers für das System made in Duisburg-Essen: “Ein Algenreaktor mit einem Hektar Lichtsammelfläche kann mehr als 200 Mal mehr CO2 umsetzen als ein Buchen- oder Eichenwald gleicher Fläche. Auch die Ausbeute gegenüber einem Hektar Mais ist bis zu 20 Mal höher.”

Für Privathaushalte wird der Bioreaktor erst in zweiter Generation geeignet sein. Ein CO2-Filter für kleine Objekte, zum Beispiel für ein Einfamilienhaus, stelle ganz andere Anforderungen an die Technik, sagt Franke. “Die Idee, dass der Schornsteinfeger nicht den Ruß, sondern Algenpulver aus dem Kamin kehrt, ist allerdings sehr reizvoll.”

Webnews Mister Wong Germany

Wo in Deutschland die Kraniche brüten

Geowissen Kommentar schreiben »
“DAS WISSEN” ( www.wissen .toppx.de ) berichtet über das Wunderwelt Wissen.

Kraniche, Foto: diskurs

Kraniche, Foto: diskurs

Bei frühlingshafter Witterung beginnt das Balzen der Kraniche.
(openPR) - Im Müritz-Nationalpark bieten sich beispielsweise die Äcker und Wiesen um Goldenbaum, Kratzeburg, Granzin, Speck, Schwarzenhof und Federow zur Kranichbeobachtung an. Die Niederung des Zotzensees ist ebenfalls ein beliebtes Kranichbrutgebiet. Das vor fünf Jahren abgeschlossene EU-LIFE-Projekt sorgte hier für eine erhebliche Erweiterung der Vernässungsflächen. Davon profitieren die Kraniche nicht nur zur Brutzeit. Es entstanden hier auch neue Rast- und Schlafplätze der „Vögel des Glücks“.

Kraniche paaren sich mit einem typischen Verhaltensmuster, dass am frühen Morgen gut zu beobachten ist. Es kommt dabei wie zu einem „Tanz“ der Tiere, wobei das Männchen einen sog. Prahlmarsch vollführt. Anschließend findet die eigentliche Paarung statt, wonach Männchen (Hahn) und Weibchen (Henne) spezifische Duettrufe anstimmen. Diese sind weithin hörbar. Sie unterscheiden sich von den schmetternden Trompetenrufen, die die Altvögel sonst von sich geben.
In der Regel bleiben die Paare bis zum Tod eines Partners zusammen. Doch es gibt auch Ausnahmen von der Dauerehe.

Von den ca. 5.500 in Deutschland brütenden Kranichen, brüten nach Einschätzung von Ornithologen die Hälfte in Mecklenburg-Vorpommern. In den Landkreisen Müritz und Mecklenburg-Strelitz konnte eine besonders hohe Dichte an Kranichpaaren festgestellt werden. Allein im Müritz-Nationalpark sind 70-80 Brutpaare bekannt.

Webnews Mister Wong Germany

Meteoriteneinschlag Schuld am Sauriersterben?

Geowissen 1 Kommentar »
“DAS WISSEN” ( www.wissen .toppx.de ) berichtet über das Wunderwelt Wissen.


Video: Meteoriteneinschlag, interessante Computernanimation und Experteninterviews (englisch)

(DailyNet) Warum die Dinosaurier ausgestorben sind, ist nach wie vor nicht geklärt. Es gibt mehrere Theorien dazu. Eine Möglichkeit für das große Artensterben könnte ein Meteoriteneinschlag gewesen sein.Und tatsächlich entdeckten Geologen im Jahr 1990 bei der Suche nach Erdöl auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan einen Meteoritenkrater von riesigem Ausmaß. Der Durchmesser dieses Kraters beträgt etwa 180 Kilometer. Ein zehn Kilometer großer Brocken schlug ein mehrere Kilometer tiefes Loch in die mexikanische Halbinsel. Riesige Mengen an Staub und Gas wurden freigesetzt. Es war plötzlich stockfinster auf der Erde. Zudem ist eine Flutwelle wie ein riesiger Tsunami um die Erde gerast, deren Spuren heute noch zu finden sind. Die Katastrophe war so gewaltig, dass es das Ende der Dinosaurier bedeutete, sagen Wissenschaftler. Nachdem die Saurier ausgestorben waren, übernahmen die Säugetiere das Erbe.

Webnews Mister Wong Germany

Seite: Zurück 1 2 3



Anzeigen

Internetrecht zur Werbung auf privaten Internetseiten

WP Theme & Icons by N.Design Studio
Beiträge abonnieren(RSS) Kommentare abonnieren (RSS) Anmelden